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Gründung - Jahr 2000 _____ |
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| Gründung: | |||
| Unser Fanclub wurde am Freitag, 10.11.1989 in unserer Vereinsgaststätte gegründet. | |||
| Vorangegangen war mal wieder eine der obligatorischen Blamagen der Borussia, die am Vorabend | |||
| mal locker im DFB-Vereinspokal gegen die Amateure von Kickers Offenbach auf dem Bieberer Berg mit | |||
| 0:1 nach Verlängerung ausgeschieden waren. Bevor man sich wieder dem unvermeidlichen Betrinken | |||
| hingab, beschloss man eine zukunftsweisende Richtungsänderung für sein weiteres Leben durchzuführen. | |||
| War man in den vergangenen Jahren mit allerlei Kumpels zu den einzelnen Spielen der Borussia gefahren, | ![]() |
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| sollte nun ein offizieller Fanclub gegründet werden mit dem Ziel, die Borussia intensiver zu unterstützen bzw. | |||
| die Erinnerung an längst vergangene Goldene Zeiten in gemeinsamer Runde zu bejammern. | |||
| Folgende Gründungsmitglieder quälten sich an diesem Abend zu unserem Verein: | |||
| Detlef Kremers | |||
| Christoph Gerharz | |||
| Ottmar Becker | |||
| Markus Gerharz | ![]() |
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| Frank Meuer | |||
| Manfred Schwarz | |||
| Detlef Weimer | |||
| Oliver Nothdurft | |||
| Eine grandiose Entscheidung! | |||
| Im Dezember 1989 folgte Patrick Becker den Gründern und im Frühjahr 1990 war der Fanclub durch die Beitritte | |||
| von Udo Weimer, Heiko Ortseifen, Axel Weimer und Thorsten Ortseifen auch auf eine Fußballmannschaftstärke | ![]() |
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| angewachsen, die fortan so manches Spiel und Turnier erfolgreich absolvierte. | |||
| Der erste Auslandseinsatz: | |||
| Die erste offizielle Fahrt zu einem Bundesligaspiel führte uns ausgerechnet nach München zum Besuch der Bayern | |||
| gegen die Frankfurter Eintracht (1:0). Da wir auf Einladung des Eintracht-Fanclubs „Fa. Hesselbach“ ins Ausland | |||
| nach Bayern fuhren, nahm man dieses Gekicke nur als gelangweilter Beobachter wahr und bereitete sich im Stillen | |||
| schon auf die anschließende Schwabing-Tour vor. Hier wurde man spätabends im „Alten Hut“ für den langweiligen | ![]() |
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| Tag bestens belohnt. Regte man sich anfangs noch über die Preise für eine Ladung Pils (ca. 48,-DM pro Runde) auf, | |||
| war spätestens nach den ersten Ausfällen einiger Übereifriger auch das Übel vergessen. | |||
| Die frühmorgendliche Heimfahrt mit der Deutschen Bundesbahn bekamen nur noch die wenigsten mit. | |||
| Endspiel um die Deutsche Meisterschaft der Gladbach-Fanclubs 1991: | |||
| Der erste richtige Höhepunkt in unserer noch jungen Karriere. Nachdem man im offiziellen Fanturnier der | |||
| Borussenfans in Hahnstätten das Finale erreicht hatte, durfte man zum ersten Mal in seinem Leben vor ca. 25000 | ![]() |
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| Fans auf dem heimischen Gladbacher Bökelberg, der Kultstätte des Weltfußballs, spielen. Das Endspiel und die | |||
| Deutsche Meisterschaft der Mönchengladbach-Fanclubs war das Vorspiel zur Bundesligapartie unserer Borussia | |||
| gegen den HSV (1:0 - Tor: Martin Max und erstes Spiel von Martin Dahlin). | |||
| Ein unvergesslicher Tag, obwohl man gegen den aus Röllbach im Bayerischen Spessart "verstärkten" gegnerischen | |||
| Fanclub "Custodes '80" aus dem Bayerischen Wald (Haibach) mit 1:5 den Frack gebügelt bekam. | |||
| Eigentlich waren wir vor dem treffsicheren Gegner gewarnt, schließlich hatten wir schon im Elfmeterschießen um | |||
| den Turniersieg in Hahnstätten im Mai 3:4 gegen Custodes '80 verloren, nachdem wir uns als Gruppenerster | ![]() |
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| in der Vorrunde mit 8:0 Tore und 3:1 Punkte (0:0 gegen Loreley'78 und 8:0 gegen "Die Füchse") erfolgreich | |||
| für die Finalrunde qualifiziert hatten. Die spannenden und von Dramatik pur geprägten weiteren Spiele der K.O.- | |||
| Runde gewannen wir mit 2:0 gegen die "Falken MG" (Achtelfinale), 5:4 gegen "Diezhölztal" im Elfmerterschießen | |||
| (Viertelfinale) und 2:0 im Halfinale gegen "Polch Maifeld." |
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| Dadurch war die Endspielteilnahme am Bökelberg gesichert. | |||
| Es war schon überraschend, wie schlecht wir an diesem Tag unsere Nerven zum Fußballspielen im Griff hatten. | |||
| Aber ein Trostpflaster hatten Verein und Profis der Borussia dann doch parat: | ![]() |
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| Christian Hochstätter führte die anschließende Siegerehrung durch. Was kann es für | |||
| einen Gladbach-Fan schöneres geben, als von der Nordkurve bejubelt zu werden. Ein unvergessliches Erlebnis. Mit | |||
| unseren ca. 80 in 2 Bussen mitgereisten Heilberscheidern feierte man anschließend noch bis in die Puppen. | |||
| Fußball Europameisterschafts-Qualifikation Belgien-Deutschland am 20.11.1991: | |||
| Nur mit Mühe und nicht mehr ganz im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte erreichte man nach vierstündiger Bahnfahrt | |||
| den Brüsseler Hauptbahnhof, da man das Zugabteil ab Köln mit Fans von Hannover 96 teilen musste. Nach | ![]() |
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| anfänglicher Hektik kam man überein, die beiderseits mitgebrachten Bier- und Schnapsbestände gemeinsam zu | |||
| tilgen. War man während der Zugfahrt noch einigermaßen beieinander, war spätestens beim Aussteigen alles | |||
| zappenduster. Die war jedoch nicht weiter schlimm, wurde man doch sofort von ca. 4000 belgischen Ordnungs- | |||
| kräften in Gewahrsam genommen und zum Stadion Anderlecht begleitet. Unsere 96-Freunde freuten sich zu | |||
| überschwänglich und wurden sofort festgenommen. War das ein Spaß. Auch unser Extrem-Supporter Torsten wurde | |||
| mehrmals von Uniformierten zu Boden gelegt und gründlich durchsucht, bevor man dann zusammen am Stadion- | ![]() |
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| Eingang von einem Wasserwerfer der Polizei zu Boden gestreckt wurde und dann triefend nass bei klirrender Kälte | |||
| das Spiel verfolgen durfte. |
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| Aber egal. Von der anschließenden Heimfahrt bekam man nur noch einmal Hundegebell und Polizeisirenen am |
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| Aachener Hauptbahnhof mit, als die vor dem Match festgenommenen deutschen Fans wieder zusteigen durften. Alles | |||
| in allem eine schöne Tour, nur etwas feucht. | |||
| Pokalendspiel Berlin 24.06.1992: | ![]() |
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| Die von unserem 1. Vorsitzenden Patrick Becker glänzend organisierte Busfahrt nach Berlin sollte der absolute | |||
| Höhepunkt des Jahres werden und nicht mehr zu übertreffen sein. Dachte man. Los ging es Freitagnacht um 1.00 | |||
| Uhr mit ca. 45 Leuten, Unmengen Bier und ungehemmter Vorfreude, was kann schon gegen einen Zweitligisten | |||
| passieren. Nachdem man morgens durchzecht in die Hauptstadt einrollte, war man bester Laune. Einige Mitreisende | |||
| zogen ein üppiges Frühstück im Cafe Kranzler vor, der Rest hing gleich wieder am Kurfürstendamm an der nächsten | |||
| Theke und blökte nach Bier. Nachmittags dann ins Olympiastadion, wo man in prächtigster Festtagsstimmung Zeuge | |||
| werden durfte, wie erstmals seit Beginn der neuen Zeitrechnung eine Zweitligist Pokalsieger wurde. Anschließend | ![]() |
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| nochmals beider Mannschaft für dieses tolle Erlebnis bedankt und dann zurück in den Bus, mit fassungslosem | |||
| Entsetzen einander angeglotzt und auf die 600 km lange Heimreise begeben. Ein schöner Tag, die Welt steht still, | |||
| ein schöner Tag......... | |||
| Pokalendspiel Berlin 23.05.1995: | |||
| Sollte man noch mal???? | |||
| Diesmal aus Aberglauben den Zug genommen. Was sollte schon groß passieren, ein Zweitligist als Sieger ? | ![]() |
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| Alles schon gehabt. Ankunft Mittags am Bahnhof Zoo, anschließend kurz Zimmer reserviert und dann direkt zum | |||
| Kurfürstendamm in die Kneipe „Eierschale“. Nach ca. 15 Runden hatte sich die größte Nervosität gelegt und man | |||
| konnte sich auf das Spiel vorbereiten. Anschließend ins Olympiastadion. Und wieder ca. 40000 Gladbacher im | |||
| Station, und Er. Nach 90 Minuten hatte Effe für uns den Pokal geholt und wir durften uns endlich mal wieder nach | |||
| langen, langen Jahren in den Armen liegen. Was für ein Gefühl. Der Rest war nur noch Jubel. |
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| Eigentlich wollten wir uns am nächsten Tag noch den verhüllten Reichstag ansehen, aber nachdem wir uns mehrmals | |||
| mit der U-Bahn verfahren hatten (sind schließlich vom Dorf), beschlossen wir, uns doch wieder zur „Eierschale zu |
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| begeben und weiterzutrinken, hier kannte man sich wenigstens aus. Rückfahrt dann um ein Haar verpasst, aber | |||
| schließlich doch wieder spät nachts in der Heimat angekommen. Was für eine Reise. | |||
| Europameisterschaft 1996 England: | |||
| Vom 15.06 bis 21.06.1996 eine Woche auf der Insel. Los ging es am Samstag, 15.06.96 frühmorgens mit dem Auto. | |||
| Ankunft in Manchester ca. 16.00 Uhr, wo zur Feier des Tages mittags in der Innenstadt gleich eine Bombe | |||
| hochgegangen war. | ![]() |
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| Welcome to England. Aber nichts draus gemacht sondern gleich mit den englischen Sitten vertraut gemacht: | |||
| Bier ohne Schaum und 1.00 Uhr Last Order. Na Prostmalzeit. Aber es wurde eine tolle Woche mit den beiden Spielen | |||
| Deutschland-Russland (3:0) und Deutschland-Italien (0:0). Tagsüber auf dem Hotelrasen Fußball gespielt oder | |||
| Manschester besichtigt, abends an die Theke, an der unser Oberfan Bernard (Old Trafford) Becker natürlich vom | |||
| Hotelchef den ersten Platz an der Theke für eine Woche reserviert bekam, direkt unterhalb der Wodkaflasche. | |||
| Standardbestellung Bernhard: „Two Wodka, one ice.” Bermerkenswert auch die Begegnung mit Heribert “Guten | |||
| Abend allerseits” Faßbender, der unbedingt mit uns auf ein Photo wollte. Na ja. | ![]() |
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| Am Freitag, 21.06. dann Rückfahrt nach Hause von einer sensationellen Englandreise. | |||
| Weltmeisterschaft 1998 Frankreich: | |||
| Fahrt zum Spiel Deutschland-USA (2:0) am 15.06.1998 nach Paris. Abfahrt am Hauptbahnhof Koblenz um 8.00 Uhr | |||
| morgens, Ankunft am Gare du Nord Paris gegen Mittag, genaue Uhrzeit wegen strengen Alkoholgenusses schon nicht | |||
| mehr ermittelbar. Nachdem man Mit der Metro kreuz und quer durch Paris geschossen war, kam man gerade noch | |||
| recht-zeitig zum Spiel im Prinzenparkstadion, um die Nationalhymne mitblöken zu können. |
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| Vom Spiel nicht all zuviel mitbekommen, aber dafür am Pariser Nachtleben umso heftiger teilgenommen. Nachdem | |||
| man den ersten Vorsitzenden Ottmar Becker nach einem leichten Knockout nach einer fremden Zigarette wieder auf | ![]() |
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| die Beine gestellt hatte, ging es zurück zum Bahnhof, wo nach einigen Stunden die Heimfahrt angetreten wurde. |
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| Europameisterschaft 2000 Belgien: | |||
| Wieder einmal Kurztrip nach Belgien. Mit dem Auto über Aachen (nicht Köln) nach Lüttich zum Spiel gegen Rumänien | |||
| (1:1). Von dieser Reise gibt es nichts zu berichten, es war das grausamste Spiel einer deutschen Mannschaft seit 260 |
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| Jahren und der Anfang vom Ende der Schießbudenfiguren Ribbeck, Matthäus, Klinsmann etc. etc. etc. | |||
| Fortsetzung folgt mit weiteren Höhepunkten, z.B. Hubschrauber-Flugtag 2005, Spielerbesuch Thomas Helveg und | |||
| Kasper Bögelund mit DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger 2005, Spielerbesuch Jan-Ingwer Callsen-Bracker und | |||
Frederic Löhe 2009, Fanclub-Ehrung zum 20-jährigen Bestehen im Borussia Park 2009, ........... |
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© Westerwälder Borussenfohlen 2010 |
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